Vereinsmitteilung April 2003
Öffentliches Frühjahrleistungsschreiben/Bundesjugendschreiben
Am 2. April 2003 wurde auf der Jahreshauptversammlung auch die Siegerehrung vom öffentlichen Frühjahrleistungsschreiben (Vereinsmeisterschaften) mit Bundesjugendschreiben (Teilnehmer bis 26 Jahre) durchgeführt. In Kurzschrift wurden 7 Arbeiten abgegeben. Im Tastschreiben haben 46 Erwachsene und 21 Jugendliche und Schülerinnen/Schüler teilgenommen. Im Computerschreiben waren 16 Erwachsene und 1 Schüler erfolgreich.
Am Bundesjugendschreiben haben im Tastschreiben 11 und im Computerschreiben 2 Schreiberinnen und Schreiber teilgenommen. Bei den Schülern hatten nicht alle die Mindestanschlagszahl von 60 Anschlägen/ Minute erreicht, bzw. zu viele Fehler gemacht.
Die Ergebnisse lauten wie folgt:
Kurzschrift (Zahlen in Klammern = Silben) Praktikerklasse 2: 1. Traute Staack (220) Praktikerklasse 1: 1. Ursula Sommer (175), 2. Inge Röhm (175), 3. Dörte Stankovsky (160), 4. Beate Tank (145) Grundklasse: 1. Charlotte Thomsen (100), gleichbleibende Geschwindigkeit: 1. Charlotte Thomsen (100)
Tastschreiben (Zahlen in Klammern = Anschläge/Minute.) Meisterklasse Erwachsene: 1. Gundula Schulz (487), 2. Britta Schäfer (462), 3. Ilka MahnkeNißle (461), 4. Janina Schmidt (462), 5. Brigitte Nissen (382), 6.Britta Krabbenhöft (380), 7. Anja Manke (362) Praktikerklasse Erwachsene: 1. Bettina Piening (349), 2. Michaela Klopfer (337), 3. Siegfried Lawrenz (326), 4. Traute Staack (332), 5. Hannelore Mahnke (284), 6. Sonja Schröder (313), 7. Dörte Stankovsky (283), 8. Rositha Struppe (315), 9. Astrid Müller (249), 10. Christiane Wasser (250), 11. Susan Bistram (254), 12. Bianca Ertzinger (315), 13. Charlotte Thomsen (293), 14. Sonja Kruse (260)
Grundklasse Erwachsene: 1. Martina Franke (221), 2. Sundy Urban (212), 3. Kirsten Biberstein (195), 4. Inge Orthmann (203), 5. Birgit Naeve (192), 6. Dagmar Kisjeloff (207), 7. Susanne Haker (233), 8. Kerstin Hesberg (161), 9. Silke Steffen (222), 10. Elke DomröseHapponen, (201), 11. Beate Petersen (169), 12. Rita Jacobsen (168), 13. Birgit Clausen (161), 14. Sylvia Berdzinski (161), 15. Ingrid Witt (156), 16. Heike Thieme (155), 17. MarieLuise (144), 18. Iris Haider (130), 19. Martina Pihatschek (139), 20. Anja Schwingel (125), 21. Kirsten Lege (143), 22. Heike Oldenburg (123), 23. Julienne Winkelmann (230), 24. Margret Modersitzki (118), 25. Eva Schmidt (98) Jugendliche/Schüler: 1. Dennis Jaster (178), 2. Tobias Agethen (152), 3. Catharina Drees (112), 4. Kevin Nißle (89), 5. Christoph Schade (1060), 6. Fabian Vatke (946), 7. Nina Krenzel (102), 8. Tim Sochart (120), 9. Malte Wölfinger (58), 10. Lisa Maria Röh (78), 11. Nico Einfeldt (87), 12. Nele Röh (56), 13. Torge Riebesell (53), 14. Max Hinrichsen (39), 15. Max Werth (33), 16. Lars Schmarje (41), 17. Momme Hartwig (30), weitere Teilnehmer: MarcPhilipp Berndt (67), Thorge Hansen (30), Tilman Speidel (54), Christian Voß (47),
Computerschreiben (Zahlen in Klammern = Autorenkorrekturen) Erwachsene: 1. Janina Schmidt (110), 2. Anja Manke (105), 3. Bettina Piening (102), 4. Rositha Struppe (105), 5. Gundula Schulz (93), 6. Britta Schäfer (87), 7. Michaela Klopfer (85), 8. Britta Krabbenhöft (49), 9. Ilka Mahnke- Nißle (41), 10. Charlotte Thomsen (51), 11. Ingrid Witt (36), 12. Brigitte Nissen (29) Schüler: 1. Kevin Nißle (38)
Dinos
Nächstes Treffen am 26. April 2003 um 09:30 Uhr in
Raum 12!
Wahlen 2003
In der Jahreshauptversammlung am 2. April d. J.
wurden folgende Ämter durch Wahl neu besetzt:
Geschäftsführender Vorstand 2. Vorsitzende: Gundula Schulz 1. Schriftführerin: Charlotte Thomsen Jugendobfrau: Janina Schmidt
Erweiterter Vorstand 2. Schriftführerin: neu: Bettina Piening
2. Kassenverwalter, jetzt Inventarverwalter: neu: Jens Riebeling
Referentin für Leistungsschreiben: Anja Manke
Beisitzer Obfrau für Geselligkeit: Mareen Badeja Referentin für Aus- und Weiterbildung: Ilona Bamler
Kassenprüfer: Brigitte Nissen, Jutta Gast, Marie-Luise Manke
Noch einmal: Bundesseminar "Neue deutsche Rechtschreibung"
Es begann mit einer Quizfrage à la Günter Jauch: Die deutsche Rechtschreibung ist voller A Tücken B Nücken C Lücken D Brücken? Welche Antwort war richtig? Schon hier gingen die Meinungen weit auseinander. Viele Teilnehmer tippten auf "Brücken", aber auch die "Tücken" oder "Lücken" waren häufig vertreten. Aber was ist denn eine Nücke? Seit dem Seminar weiß ich es: Eine Nücke ist eine Laune. Und genau das war die richtige Antwort. Auf die deutsche Rechtschreibung bezogen: Die deutsche Rechtschreibung kennt viele Regeln, zu denen es Ausnahmen gibt. Die Rechtschreibreform hat u. a. zum Ziel, diese "Nücken" zu beseitigen und das gesamte
Regelwerk überschaubarer und eindeutiger zu gestalten. Ob das wirklich gelungen ist?
Nach diesem Einführungsquiz schritten wir gleich zur ersten Übung, in der es zunächst noch einmal um die alte Rechtschreibung ging. Nachdem Herr Schwichtenberg uns aufgrund dieses mehr oder weniger katastrophalen Tests davon überzeugt hatte, dass wir die alte Rechtschreibung gar nicht beherrscht hatten und die Rechtschreibreform sozusagen ein Segen für die Menschheit ist, wandten wir uns nun den Regeln der neuen Rechtschreibung zu.
Die alte Rechtschreibung war sicherlich reicher an Ausnahmeregelungen, doch diese wurden einem in der Schule doch so eingebläut (schreibt man jetzt wirklich so!), dass man sie sein Leben lang nicht mehr vergessen hat. Jetzt kann jede Schreibung logisch begründet werden, nur man muss erheblich mehr Grammatikkenntnisse mitbringen. Oder weiß jeder auf Anhieb, was ein Partizip Präsens oder Partizip Perfekt ist? Wir Stenografen haben damit sicherlich noch nicht so viele Probleme, da wir einige Begriffe nebenbei mitlernen. Anstatt wie bisher automatisch richtig zu schreiben, weil man es irgendwann einmal auswendig gelernt hat, muss man jetzt sehr viel mehr nachdenken. Besonders schwierig finde ich die Getrennt- und Zusammenschreibung sowie die Groß- und Kleinschreibung. Es vergeht bei mir fast kein Tag mehr, an dem ich nicht mindestens einmal zum Duden greife. Aber Tatsache ist: Ab 1. August 2005 müssen die neue deutsche Rechtschreibung anwenden, dann nämlich ist die Übergangsfrist abgelaufen. Bis dahin haben wir ja noch ein wenig Zeit und werden uns hoffentlich auch an die schwierigeren Regeln gewöhnen.
Das Seminar endete um 17:00 Uhr. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, wir waren zum Schluss aber sehr geschafft. Bei genügendem Interesse ist Herr Schwichtenberg bereit, ein Fortsetzungsseminar in Schleswig anzubieten. Ich denke, wir Flensburger sind dann wieder dabei.
Ich habe mich selbstverständlich bemüht, diesen Beitrag in neuer Rechtschreibung zu verfassen; ich hoffe, es ist mir gelungen, aber garantieren kann ich nicht dafür! Gaby Matthies, Flensburg (von der Redaktion gekürzt)

Wir wünschen unseren Mitgliedern unbeschwerte und erholsame Osterfeiertage.